Seit April 2005 ist der Hertefelder Schloßturm mit seiner barocken Haube wieder gut behütet. Gleichzeitig wurde eine neue Bronzeglocke (280 kg) geweiht. Sie trägt die Inschrift "Gottes Wort bleibt ewig" (aus Jesaja) und läutete noch im selben Jahr zu einem Gottesdienst, der damit nach über 360 Jahren erstmals wieder in den Hertefelder Gemäuern stattfand. Bei Gesang und Kerzenschein predigte die damalige Vizepräses der heutigen Rheinischen Landeskirche über den Zusammenhalt der ersten Weezer Protestanten, die seinerzeit zwar unter dem Schutz der Familie v. Hertefeld, aber doch hohem persönlichen Risiko ihre Gemeinde aufsuchen mußten.

Zur Erinnerung an diese Wurzeln ruft nun diese Glocke immer wieder einmal zu Gottesdienst und Gebet.

Im Jahr 2009 - genau 400 Jahre, nachdem sich die Weezer Evangelische Kirchengemeinde in Hertefeld erstmals formiert hatte - versammelte sie sich wieder an ihrem Gründungsort, diesmal aber ohne Risiko und zu einer Predigt des damaligen rheinischen Präses Nikolaus Schneider.

Noch aus früherer Zeit führt im übrigen direkt am Hertefelder Haupttor der Jakobsweg vorbei.

 

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